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Podgora





Der Ort Podgora wurde wegen seiner guenstigen geographischen Lage relativ frueh besiedelt. Im Jahre 1571 wurde der Ort zum ersten Mal in einem geschriebenen Dokument erwaehnt. Der Ort gehoerte naemlich zu denjenigen Orten, die Venezien, nach der Niederlage der Tuerken bei Lepante, unter seinen Schutz nahm. Aus dieser Zeit existieren Ueberreste von Friedhoefen und einige erhalten gebliebene Grabsteine Die Kirche Sv. Tekla wird im Jahre 1630 erwaehnt.

Im Ortsteil Gornja Podgora, der bis zum grossen Erdbeben im Jahre 1962 besiedelt war, existieren zahlreiche Ueberreste von Kirchen. Auf dem Huegel Roščići befindet sich uebrigens das wichtigste Gebaeude, eine Festung, die aus der Zeit der tuerkischen Belagerung stammt und ebenfalls im grossen Erdbeben 1962 beschaedigt wurde. Die Festung verlor ihr kaempferisches Aussehen, weil sie mit der Zeit in ein Wohnobjekt umgebaut wurde. Wichtige geschichtliche Bauten sind die Kirche Svi Sveti, die im Jahre 1764 erbaut wurde, und die Kapelle Sveto Srce Isusovo, welche die Familie Mrkušić im Jahre 1804 erbauen liess.

Obwohl sich der Ort bis in die zweite Haelfte des 20. Jahrhunderts zum groessten Teil am Fusse des Gebirges Biokovo befand, war er doch immer meerorientiert und lebte vom Meer. Das Gebirge schuetzte den Ort damals vor Piraten und Pluenderern, die vom Meer kamen. Ausserdem war der Boden dort fruchtbarer, weil der Salzgehalt der Luft und des Bodens geringer war. Nach dem grossen Erdbeben im Jahre 1962 wandte sich der Ort Podgora ganz dem Meer zu. Die Ortsbewohner bauten lieber neue Haeuser direkt an der Kueste, als die alten, beschaedigten Haeuser in Gornja Podgora zu renovieren. Der Bau der Kuestenstrasse und die immer groessere Anwesenheit von Touristen bestaerkten die Bewohner in ihrer Entscheidung.